DENSEHALL #7
Kuedo (Planet Mu) /// http://www.myspace.com/kuedo
Blue Daisy (Black Acre) /// http://soundcloud.com/bluedaisy
Mother Perera (Jahcoozi / Bpitch Control) /// http://www.myspace.com/jahcoozi
Hecq (Hymen / Ad Noiseam / Contortion) /// http://soundcloud.com/hecq
DJ Maxximus (Bass the World / MG77 / Warp) /// http://www.myspace.com/djmaxximus
Area Boy (Leisure System / Dense Allstars) /// http://www.leisuresystem.net/
DJ Marius Reisser (Dense Allstars) /// http://www.myspace.com/mariusreisser
visuals by MFO /// http://www.mfoptik.de/
11pm
10€
at CHEZ JACKI (Schillingbrücke / behind Club Maria…)
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Densehall geht in die siebte Runde!
JAMIE VEX’D (auch als Kuedo bekannt) hat, wie kaum ein anderer Produzent, den Grundstein dafür gelegt was wir heute als (Post-) Dubstep kennen, obwohl er eigentlich nie welchen produziert hat. Das Vex’d Debutalbum “Degenerate” war ein Konglomerat aus Breakbeats, roughem Garagesound und einer Portion industrieller Darkness, die sich bis dahin nur in den Hallfahnen anderer Produzenten ahnen ließ und erst von Vex’d ästhetisiert worden ist. Seine Solo-Releases auf Planet Mu wiederum spannten einen geradezu futuristisch-psychedelischen Bogen. Er schaffte einen neuen Sound mit Verweisen in Richtung Can oder Vangelis, der aber stets frisch und nach vorne gerichtet war und letztendlich Hip Hop und Dubstep zu UK Funky verschwesterte. Momentan arbeitet er an seinem nächsten Album und spielt seinen letzten Gig in Berlin, bevor er sich endgültig auf Monate hinweg in seinem Studio vergraben wird.
Am Besten beschreibt man BLUE DAISY und seine Musik in seinen eigenen Worten: “This day was a clear blue sky day and I was strolling through my local park, Regents Park, and came across a flower which looked like a Daisy, though I’m not sure if it was, but anyway I came across this flower and it seemed to stand out from the rest on a patch of grass that was ever so green. I interpreted this image as a sign of individuality, an outcast in society; but a product of its own. Amongst repeated action there stands this autonomous soul who chooses not to follow others but instead remain outside the crowd yet still somehow within it… The green grass represented the sign of greatness to come and on this clear blue sky day the name was born; Blue Daisy, a representative of individuality. And that’s what I look to represent with my music”.
Kaum ein Produzent fasst die Entwicklungen der letzten 10 Jahre in der britischen (elektronischen) Musik in seinen Produktionen so spannend und emotional zusammen wie er. In seinen Tracks findet man neben deutlichen Grime und Hip Hop Einflüssen, sowohl Verweise in Richtung Electronica , als auch verkopften House á la Actress. Sogar Reminiszenzen aus der Geschichte des Prog-Rocks der britischen Schule von Pink Floyd zu Seefeel lassen sich wieder finden.
MOTHER PERERA ist die Frontfrau der Berliner Lieblingsband JAHCOOZI. Aber sie bereist nicht nur mit ihren Bandkollegen die Welt und legt eine der besten und charismatischsten Live-Shows hin, die man auf eine Bühne bringen kann, sondern sorgt auch für Völkerverständigung (siehe das BLNRB-Projekt!). In ihren DJ-Sets drückt sie einen Sound durch die Boxen in denen sich sowohl ihre Heimat London als auch die zahlreichen Einflüsse, die sie auf ihren Weltreisen gesammelt, wiederfinden: Von Grime bis Kudoro, von Crackhouse zu Shangaan.
HECQ ist wohl Berlins unbekanntester Superstar. Er ist einer der international erfolgreichsten Sound-Designer, IDM-Wunderkind und neuerdings auch erfolgreichster Berliner Dubstep-Export. Wo Reso, Excision und Chasing Shadows nur Druck machen, packt HECQ noch jede Menge Musikalität und Produktionsqualitäten hinein, die den ganzen Wobble-Einheitsbrei so fad und hart wie Reiswaffeln erscheinen lassen. Seine hybriden Live/DJ-Sets schauen aber auch immer über den Tellerrand hinaus und decken von 1991 bis 2011 so ziemlich alles ab, was die Tanzenden zu einem herzhaften “WTF?!” und in Bewegung brachte.
DJ MAXXIMUS steht für BASS. Ohne ihn wäre Dubstep in Berlin (und somit auch in Europa) nicht, was es heutzutage ist. Als Cutter und Mastering-Ingineur im legendären Dubplates & Mastering Studio hat er aber auch hinter den Reglern am Sound mancher stilformenden Bassline Hand angelegt und gehört somit zu den Schlüsselfiguren des subfrequenten Klangs.
Und was uns ganz besonders freut: MFO wird wieder den Abend visuell gestalten und mit seinen avantgardistischen, fein konstruierten Bildkompositionen zeigen, dass Visuals mehr sind als nur Flimmertapete und Lampenersatz für die Musiker, sondern integraler Bestandteil moderner Clubkultur.
AREA BOY und MARIUS REISSER sind wie immer als Dense Allstars und Jacki-Residents den ganzen Abend für euch da.
